Geschichte des Hauses

die erste Patientenbroschüre 1928

Der Weg zur Gründung des Hauses führt zurück in das Jahr 1913. Die sogenannte »Böhlersche Klinik« wurde mit 30 Betten zur Keimzelle des St. Elisabethen-Krankenhauses. Sie existiert nicht mehr, aber einiges steht noch heute für ein altes Stück Lörracher Geschichte: Die markante Fassade des Hauptgebäudes erinnert an ein klassisches Patrizierhaus.

In den Jahren 1912/13 wurde die Klinik durch den Lörracher Arzt Dr. Arthur Böhler erbaut und als Chirurgische Privatklinik betrieben. Von 1914 bis 1918 wurde das Haus zum Kriegslazarett. Bald darauf übernahm der Orden der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Freiburg die Verantwortung. Die Pflege und Versorgung der Patienten war bereits 1913 von Vinzentinerinnen übernommen worden.

Das Hauptgebäude mit damals hochmodernen Zimmern und Behandlungsräumen wurde bis 1928 errichtet und bei der Einweihung unter das Patronat der heiligen Elisabeth von Thüringen gestellt. Im Lauf der Jahrzehnte entwickelte sich das Haus von der Gründerzeitvilla von 1912 zum heutigen St. Elisabethen-Krankenhaus mit seinen 227 Betten – einem ansprechenden Ensemble aus verschiedenen Jahrzehnten mit schönem Innenhof und Park.

Die Umsetzung des »Lörracher Weges« 2006 gab dem Träger die Verantwortung für die Kinder- und Jugendmedizin mit Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Gynäkologie und Geburtshilfe, sowie für die Belegabteilungen Urologie und HNO. Seit der Betriebsaufgabe der Frauenklink Rheinfelden zum Ende 2011 sind im Landkreis die Bereiche Geburtshilfe und Gynäkologie mit Brustzentrum im St. Elisabethen-Krankenhaus konzentriert.

Ob das Hauptgebäude, der einladende Empfangsbereich, das Café Eli oder die Station Luckeblick – alle baulichen Maßnahmen dienen heute wie vor Jahrzehnten der der Schaffung einer gesundheitsfördernden und offenen Atmosphäre in unserem Hause – zu Ihrem Wohle.